#KUB20XX – Kulturelle Bildung im Digitalen Zeitalter: BarCamp Essen

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#KUB20XX – Kulturelle Bildung im Digitalen Zeitalter: BarCamp Essen

12. November 2018

Apps für alle(s), radikale Transparenz, erweiterte Realitäten und künstliche Intelligenz – die Digitalisierung verändert rasant unseren Alltag, die Künste und die Bildung. Was bedeutet das für die Kulturelle Bildung? Welche Potentiale bergen die Künste für die Gestaltung des digitalen Wandels?

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Veranstaltungsreihe #KUB20XX geht diesen Fragen nach. #KUB20XX will Wirkungen und Möglichkeiten sichtbar machen und die Vernetzung zwischen Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft stärken.

BarCamp

#KUB20XX – Kulturelle Bildung im Digitalen Zeitalter

Montag, 3. Dezember 2018, von 10-18 Uhr

Oktogon auf der Zeche Zollverein

Gelsenkirchener Str. 181

45309 Essen

Anmelden können Sie sich ab sofort auf www.kub20xx.de bis Donnerstag, 29.11.2018. Der Registrierungscode lautet: KUB20XXMUTIK. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Ihre Registrierungsbestätigung erhalten Sie danach per E-Mail. Darin finden Sie einen Link zur #KUB20XX-App mit Wissenswertem und aktuellen Hinweisen. Nutzen Sie die App schon im Vorfeld: Bringen Sie Ihre Themen für die Sessions ein, lassen Sie sich inspirieren, schmieden Sie Ideen und vernetzen Sie sich mit anderen Gestalter*innen des digitalen Wandels.

Zielsetzung von #KUB20XX ist es, Impulse für neue Kooperationen zwischen Akteur*innen zu schaffen, die den digitalen Wandel in und mit Kultureller Bildung gestalten wollen. Nach der ersten Netzwerktagung von 2017 wollen wir dieses Jahr den Austausch in Form eines BarCamps vertiefen.

Dem BarCamp vorgeschaltet waren weitere interdisziplinäre Treffen: In drei LABs arbeiteten Künstler*innen zusammen mit den Teilnehmenden je einen Themenbereich zur Kulturellen Bildung im Digitalen Zeitalter bearbeiten. Die Ergebnisse fließen in das BarCamp ein.

LAB Leipzig: Digital – Macht – Körper

Los ging es mit #KUB20XX in Leipzig. Die Designerin Dani Nikitenko und die Künstlerin Nadja Buttendorf stellten sich mit Teilnehmenden aus Bildung, Kunst und Programmiertechnik Fragen nach Folgen der Digitalisierung auf Körperbild, Privatsphäre und gemeinsame Werte – und beantworteten sie künstlerisch-praktisch. Wie verändern sich Körperbilder in einer immer mehr von Daten und Vermessung geprägten Welt? Welche Normen entstehen und wie können wir damit kritisch und zugleich konstruktiv umgehen?

LAB Hamburg: Digitale Technologien in der Kunstproduktion

Neue Technologien, neue Genres, neue Themen. In Hamburg ging es in Theorie und Praxis um die künstlerisch-szenischen Möglichkeiten von AR/Erweiterten Realitäten, vorgestellt von der Künstlerin und Dramaturgin Sarah Buser. Caspar Weimann und Sean Keller vom onlinetheater.live präsentierten ihre innovativen Arbeiten in und mit dem Internet. Danach ging es für die Teilnehmenden selbst ins Feld. Die Mission: eine neue Auseinandersetzung mit der Welt. Ist digital nicht auch real? Wie verändert sich unsere Wahrnehmung und unser Verhalten?

LAB Frankfurt am Main: Immersives Lernen mit 3D-Audio und 360°-Visualisierung

Technik demystifizieren – so das Credo von Paul Schengber und Emma Chapuy vom Wisp-Kollektiv. Ihre Projekte ermöglichen immersive Kunsterlebnisse. Beim dritten und vorerst letzten #KUB20XX LAB in Frankfurt am Main haben sie Ihre Arbeiten mit 3D-Audio und 360-Grad-Visualisierung vorgestellt und einen Einblick in die Programmierumgebung vvvv gegeben. Grenzen zwischen einzelnen Medien und Sinnen verschwimmen, Technik verschmilzt mit Kunst – die Teilnehmer*innen waren stark beeindruckt. Die Möglichkeiten sind da – jetzt gilt es, sie für Kulturelle Bildung nutzbar zu machen.