Dokumentation zum KreativCamp 2018 ist erschienen

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Dokumentation zum KreativCamp 2018 ist erschienen

16. Mai 2019

Das stetig wachsende Netzwerk von Kreativpotentiale im Dialog umfasst derzeit rund 140 Schulen in elf Bundesländern, die sich auf den Weg gemacht haben, Kulturelle Bildung im Schulalltag zu verankern. Doch mit Blick auf die Gesamtzahl weiterführender Schulen in Deutschland wird deutlich: Die Kreativpotentiale-Schulen nehmen eine Modellfunktion in ihren Bundesländern ein.

Damit dies nicht so bleibt und mehr Schüler*innen und Lehrkräfte von den Potentialen künstlerischer Zugänge profitieren, braucht es strukturelle Veränderungen: in den Schulen und in den Bildungssystemen der Länder. Die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Kreativpotentiale-Netzwerk zeigt uns immer wieder, dass hieran ganz unterschiedliche Bedarfe geknüpft sind. Gerade Lehrer*innen und Künstler*innen benötigen praxisorientierte Beispiele und Materialien zur Anwendung kreativer Ansätze im Unterricht. Schulleitungen etwa suchen nach Anregungen, wie sie mit den Vorgaben der Schulaufsicht kreativ umgehen, wie sie den Gestaltungsspielraum ideal nutzen, um im Rahmen der Vorgaben durch die Schulaufsicht ihr kulturelles Schulentwicklungsziel zu realisieren. Wiederum andere Akteur*innen möchten wissen, wie sie Kolleg*innen, Eltern und die Schulverwaltung vom Mehrwert Kultureller Bildung überzeugen können.

Diese unterschiedlichen Bedarfe aus Schule, Schulverwaltung, Kunst, Kultur und Bildungspolitik standen im Zentrum des KreativCamps 2018. Unter dem Titel »Mehr Kulturelle Bildung in Schule« kamen rund 120 Teilnehmende – darunter Lehrkräfte, Schüler*innen, Künstler*innen, Schulentwicklungsberater*innen sowie Referent*innen aus Schul- und Kulturministerien – am 14. und 15. November in Hamburg zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: Mit Kultureller Bildung nachhaltig den Schulalltag und die Schulentwicklung gestalten.

Die Multimedia-Dokumentation des KreativCamps 2018 finden Sie hier.